Marion Wirth

                         

  

  

Hier finden Sie ausgesuchte Zitate:

 

Auf seine Freiheit verzichten heißt auf seine Würde als Mensch, auf die Menschenrechte, ja sogar auf seine Pflichten verzichten.
< Jean Jacques Rousseau >

Zur Aufklärung wird nichts erfordert als Freiheit, und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die, von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlich Gebrauch zu machen.
< Immanuel Kant >

Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerstands. Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte der Begrenzung der Regierungsgewalt.
< Thomas Woodrow Wilson >

Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.
<
Goethe, Maximen und Reflexionen >

Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.
< Richard von Weizsäcker >

Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.
<
Anatole France, 1844-1924, fran. Schriftsteller >

Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein.
< Sören Kierkegaard >

Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.
< Gotthold Ephraim Lessing, Emilia Galotti >

Dein Verstand ist schwankend, wird er nicht auf die Sinne gebaut; dein Glaube ist dunkel, wenn ihn die Vernunft nicht beleuchtet.
<
Ludwig Börne, Schriftsteller (1786-1837) >

Das ethische Verhalten des Menschen ist wirksam auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindung zu gründen und bedarf keiner religiösen Grundlage. Es stünde traurig um die Menschen, wenn sie durch Furcht, durch Strafe und Hoffnung auf Belohnung nach dem Tode gebändigt werden müssten. Es ist also verständlich, dass die Kirchen die Wissenschaft von jeher bekämpft und ihre Anhänger verfolgt haben.
<
Albert Einstein, Physiker, 1879-1955 >

Es gibt den Menschen guten Willens zu denken, daß eine Organisation, die damit prahlt, die wahre Hochreligion und das Gebot der Nächstenliebe zu vertreten, aus ideologischen wie wirtschaftlichen Gründen so viele Kulturen niedermachte.
< Horst Herrmann >

Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihaß im Inneren eines Staates entzünden.
<
Friedrich Schiller >

Ist es nicht seltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben?
< Georg Christoph Lichtenberg >

Je religiöser ein Mensch, desto mehr glaubt er; je mehr er glaubt, desto weniger denkt er; je weniger er denkt, desto dümmer ist er; je dümmer er ist, desto leichter kann er beherrscht werden. Das gilt für Sektenmitglieder ebenso wie für die Anhänger der großen Weltreligionen mit gewalttätig intolerantem"Wahrheits"- Anspruch. Dagegen hilft, auf Dauer, nur Aufklärung.
<
Adolf Holl, Religionssoziologe >

Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken. Und sie tun es auch.
<
Bertrand Russel, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970 >

Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst.
<
Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970 >

Kein Wort im Evangelium ist in unseren Tagen mehr befolgt worden als das: Werdet wie die Kindlein.
<
J.Chr.Lichtenberg >

Die Kirche sagt, Du sollst Deinen Nachbarn lieben. Ich bin überzeugt, dass sie meinen Nachbarn nicht kennt.
<
Sir Peter Ustinov >

Die grausigste Beleidigung, die man einem Menschen zufügen kann, ist die, ihm abzusprechen, dass er leide.
< Cesare Pavese >

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage steht.
<
Albert Schweitzer,Theologe,Mediziner & Phil., 1875-1965 >

Wenn ein Atheist richtig geurteilt und seine Natur zu Rate gezogen hat, so hat er Prinzipien, die zuverlässiger und immer menschlicher sind als die des Abergläubischen, der durch eine finstere oder schwärmerische Religion entweder zur Torheit oder zur Grausamkeit geführt wird. Niemals wird man die Einbildungskraft eines Atheisten so sehr vernebeln, dass man ihm glaubhaft macht, Gewalttätigkeiten, Ungerechtigkeiten, Verfolgungen, Morde seien tugendhafte oder rechtmäßige Handlungen.
<
Paul Thiry d'Holbach, deutsch-französischer Baron (1723-1789 >

Die Armut der Menschen passt der Kirche sehr wohl in den Kram. Wer arm ist, ist verzweifelt und wehrlos. Und da er in diesem Jammertal hoffnungslos dahinsiecht, erkennt er die Lehre der Kirche an, die ihm nach seinem Tode ein verheissungs- loses Leben verspricht.
<
Romain Durlet >

Darum waren alle, die eine Verbesserung der Zustände dieser Welt wünschten, genötigt, gegen das Christentum zu kämpfen.
<
Martin Dibelius, protestantischer Theologe, 1883-1947 >

Das Beste, was das Christentum hervorgebracht hat, sind seine Ketzer.
<
Ernst Bloch, Philosoph 1885-1977 >

Religionen sind Fertighäuser für arme Seelen.
<
Karlheinz Deschner >

Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.
< Immanuel Kant >

Wenn nur noch Gehorsam gefragt ist und nicht mehr Charakter, dann geht die Wahrheit, und die Lüge kommt.
< Ödön von Horvath [1901-1938]; österr. Schriftsteller >

Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen. < Heinrich Heine, Almansor >

Wer sich zum Wurm macht, kann nachher nicht klagen, wenn er mit Füßen getreten wird.
< Immanuel Kant >

Es gibt hohe Stellungen, die man am leichtesten in gebückter Haltung erreicht.
< Robert Lembke >

Die Welt ist ein Gefängnis, in dem Einzelhaft vorzuziehen ist.
< Karl Kraus >

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.
< André Gide >

Religionen die der Individualität des Menschen ihre volle Berechtigung zugestehen, werden automatisch zu Förderern der Humanität. Solche aber, die den Anspruch erheben, im alleinigen Besitze der Wahrheit zu sein, oder die den Wert des Individums und individueller Überzeugungen geringschätzen, können zu Feinden der Humanität werden, und dies um so mehr, wenn Religion zu einer politischen oder gesellschaftlichen Machtfrage wird.
< Buddhist Lama Anagarika Govinda >

Glaubt nicht bedingungslos den alten Manuskripten, glaubt überhaupt nicht an etwas, nur weil die Leute daran glauben - oder weil man es Euch seit Eurer Kindheit hat glauben lassen. Wendet an alles Euren Verstand, und wenn Ihr es analysiert und für Euch und jeden anderen für gut befunden habt, dann könnt Ihr daran glauben, danach leben und Eurem Nächsten helfen, auch danach zu leben.
<
Buddha, Religionsstifter >

  

     

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